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Einnahmen aus Vermietungen

Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung

Das deutsche Einkommensteuergesetz kennt insgesamt sieben Einkunftsarten, von denen die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung eine Art sind. Gemäß dem Einkommensteuergesetz sind die Einkünfte aus Vermietungen und Verpachtungen steuerpflichtig. Diese Einnahme setzten sich zusammen aus Einnahmen aus Vermietungen und Verpachtungen aus unbeweglichem Vermögen wie Grundstücken, Gebäuden, Gebäudeteilen, Schiffen in einem Schiffsregister und aus bürgerlichen Rechten über Grundstücke wie Erbbaurecht und Mineralgewinnungsrecht. Des weiteren fallen hierunter Einnahmen aus Vermietungen und Verpachtungen von sog. Sachinbegriffen, wie betrieblichem Betriebsvermögen. Zudem gibt es Einnahmen aus der zeitlich begrenzten Überlassung von Rechten bei schriftstellerischen, künstlerischen und gewerblichen Urheberrechten, von gewerblichen Erfahrungen und von Gerechtigkeiten und Gefällen. Zu guter letzt gibt es noch Einnahmen aus der Veräußerung von Miet- und Pachtzinsforderungen, die unter die Einnahen aus Vermietung und Verpachtung fallen. Diese Einnahmen zählen auch dann unter diese Einkommensart, wenn die Einnahmen im Veräußerungspreis von Grundstücken enthalten sind und die Miet- oder Pachtzinsen sich auf den Zeitraum erstrecken, in dem der Verkäufer noch der Besitzer war.

Voraussetzungen

Voraussetzung für die Zurechnung dieser Einkommensarten zu den Einnahmen aus Vermietungen und Verpachtungen ist allerdings grundsätzlich, dass diese Einnahmen nicht schon einer anderen Einkunftsart zugerechnet wurden. Den Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung werden bei der Steuererklärung die Werbungskosten aus der Vermietung und Verpachtung gegengerechnet. Hierzu gehören Abschreibungen auf das Gebäude, Abschreibungen auf mitvermietete Einrichtungsgegenstände, Finanzierungskoten, wenn sie mit der vermieteten Wohnung in direktem Zusammenhang stehen, Hausgelder bei Eigentumswohnungen, Kosten für Recht- und Steuerberatung sowie Versicherung, die die Wohnung direkt betreffen. Bei der Gegenrechnung gibt es eine Besonderheit, und zwar dürfen die Werbungskosten nur mit einem niedrigeren Anteil angesetzt werden, wenn die Kaltmiete für die Überlassung einer Wohnung zu Wohlzwecken weniger als 56 Prozent der ortsüblichen Marktmiete beträgt.

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